Beeinflusst der Mond das menschliche Verhalten und die Psyche – Ahnnug oder Wahrheit?
In UNTER MONDEN verbindet Ariane Schumacher Malerei, Zeichnung und Installation zu einer Ausstellung über Veränderung, Übergänge, Zeit und Wahrnehmung. Dabei öffnen sich äußere und innere Landschaften, körperliche Empfindungen und innere Bewegungen.
Die Ausstellung führt durch drei Räume, die sich an Neumond, Wandel und Vollmond orientieren.
Zwei über ein Jahr entstandene Mondkalender übersetzen den täglichen Blick auf den Mond in eine körperlich-malerische Praxis.
Der Bildzyklus „Der Mond schweigt…“ begibt sich auf eine Spurensuche zwischen äußerer Beobachtung und innerer Wahrnehmung.
Arbeiten aus der Serie „Mondkörper“ untersuchen Oberflächen, Körper und Materialität und nehmen unmittelbar Bezug auf die Geschichte des reinraum als ehemalige öffentliche Toilette.
Der Mond erscheint dabei immer wieder als ein imaginiertes Gegenüber: Wir erkennen Gesichter, Körper und Landschaften in seinen Strukturen und begegnen darin zugleich unseren eigenen Vorstellungen.
UNTER MONDEN bewegt sich zwischen Dunkelheit und Licht, Sichtbarem und Verborgenem, Kontrolle und Veränderung, und fragt, was wir im Mond suchen und was er in uns sichtbar werden lässt.
10. bis 25. Oktober
reinraum e.V., Düsseldorf
Die Ausstellung entwickelt sich über drei Termine:
Vernissage: Sa 10.10., ab 18 Uhr
Zur Eröffnung wird die Violinistin Julia Weissmann die Ausstellung musikalisch begleiten – unter anderem mit Clair de Lune von Claude Debussy.
Mondcafé mit Künstlerlesung: So, 18.10, ab 15 Uhr
Ein Nachmittag unter Monden: Die Künstlerin Ariane Schumacher liest einige ihrer Texte, die sie während der Entstehung der Arbeiten begleitet und inspiriert haben.
Finissage: So, 25.10., ab 16 Uhr
Zum Abschluss führt Sabine Hegel das Künstlerinnengespräch und nähert sich der Ausstellung aus kunst- und medienwissenschaftlicher Perspektive.
Ab 18 Uhr endet die Ausstellung mit der Aktion „Bergung von 54 Monden“: Die Monde, die während der Ausstellung Teil der Installation sind, werden abgenommen und als Spuren bzw. Abdrücke der vergangenen Ausstellung konserviert.
Öffnungszeiten:
Mittwoch bis Freitag 18–21Uhr
Samstag 16–20 Uhr
Sonntag 15–20 Uhr




